Küchengespräche von Georg Costabiei: Auf Messers Schneide
Heute war es wiedermal soweit, ein neuer Praktikant betrat unser Reich der Küche, perfekt gekleidet, mit Schurz und Haube und mit einer sehr schönen Messertasche. Beeindruckend für einen Neuankömmling in diesem Metier.Der Begriff „Kleider machen Leute“ könnte in der kulinarischen Version als „Messer machen Köche“ betitelt werden. An seinen Messern erkennt man den Koch, der seinen Beruf mit Passion lebt und liebt, und sein heiligstes und wichtigstes Arbeitsutensil, das Messer, wie einen Schatz hütet. Wehe dem, der sein Messer ungefragt benützt, oder nach Gebrauch nicht sorgfältig reinigt und in sein Fach zurücklegt.Bedenkt man die Geschichte dieses Schneidewerkzeugs, ursprünglich mal ein Schaber oder Faustkeil, dann ist es schon erstaunlich, welch wichtiger Anteil dieses Gerät im alltäglichen Leben eines jeden Mensch spielt. Nicht wegzudenken. Die Auswahl an guten Messer ist enorm. Ein gutes aber auch zum Anwendungsbereich passendes Messer zu finden, erfordert Wissen, aber auch ein das nötige Kleingeld.
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